
MIT BLICK AUF DEN TON
Der Kunstfilmtag 2009 richtet den Blick auf das Verhältnis von Bild und Ton:
Geräusch, Musik, Sprache, Stille - subtil, leise oder laut: In seiner räumlichen Präsenz schafft der Ton nicht nur eine Verdichtung von Atmosphären und Stimmungen, sondern hat auch die Fähigkeit, das bewegte Bild zu kontrastieren oder zu präzisieren.
Er bildet die Akustik, die die Wahrnehmung und Bedeutung des Bildes wesentlich mit bestimmt. Als ursprünglich autonome Ausdrucksformen gehen Bild und Ton
für die Dauer des Filmes eine Verbindung ein.
Ob synchron, asynchron, parallel oder kontrapunktisch - die Verknüpfung der beiden Rohstoffe Bild und Ton erzeugt etwas Eigenes, Neues als essentielle Ebene jeder audiovisuellen Arbeit. Sei diese Arbeit dokumentarisch, strukturell, essayistisch, poetisch oder performativ: Der/die Künstler/In bestimmt den Modus, die Art, wie sich Ton und Bild zueinander verhalten.
Das imai hat seinen Sitz in Düsseldorf und befasst sich mir dem Vertrieb von Medienkunst, "..insbesondere von Videokunst und dem künstlerischen Film.."
ein ganz besonderes Angebot des imai ist der online-Katalog, eine
"..einmalige Online-Datenbank, in der Videoarbeiten und ergänzende Dokumente nach Künstlern, Titeln und Schlagworten recherchiert und vollständig gesichtet werden können.
Bereits heute umfasst das in Kooperation mit IT-Spezialisten entwickelte Redaktionssystem 1.200 aufwendig verschlagwortete Videoarbeiten und zahlreiche weiterführende Informationen.
Mit diesem neuen Weg der Vermittlung von Videokunst stellt imai einer breiten Öffentlichkeit sowie einem Fachpublikum aus Kuratoren, Sammlern, Hochschulen und Forschungseinrichtungen ein unverzichtbares Rechercheinstrument zur Verfügung.."