MIT BLICK AUF DEN TON

Der Kunstfilmtag 2009 richtet den Blick auf das Verhältnis von Bild und Ton:
Geräusch, Musik, Sprache, Stille - subtil, leise oder laut: In seiner räumlichen Präsenz schafft der Ton nicht nur eine Verdichtung von Atmosphären und Stimmungen, sondern hat auch die Fähigkeit, das bewegte Bild zu kontrastieren oder zu präzisieren.
Er bildet die Akustik, die die Wahrnehmung und Bedeutung des Bildes wesentlich mit bestimmt. Als ursprünglich autonome Ausdrucksformen gehen Bild und Ton
für die Dauer des Filmes eine Verbindung ein.
Ob synchron, asynchron, parallel oder kontrapunktisch - die Verknüpfung der beiden Rohstoffe Bild und Ton erzeugt etwas Eigenes, Neues als essentielle Ebene jeder audiovisuellen Arbeit. Sei diese Arbeit dokumentarisch, strukturell, essayistisch, poetisch oder performativ: Der/die Künstler/In bestimmt den Modus, die Art, wie sich Ton und Bild zueinander verhalten.

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Das Programmheft des Kunstfilmtages 2009 // hier downloaden

Das Programm des Kunstfilmtages besteht aus Filmvorführungen im grossen Theatersaal, die sich in einzelne thematisch gegliederte Programmpunkte (s.u.) aufteilen. Im Foyer und Appendix des Theatersaales findet sich die Wechsel- ausstellung von Ein- und Mehrkanalarbeiten auf Monitoren und auf Leinwand, deren teilnehmende KünstlerInnen hier unter "Loops" aufgeführt sind.
Genaue Orientierung bietet das ausführliche Programmheft, das jeder Besucher bekommt. Zur Erfrischung gibt es  Bar, Café und Essen.

 

Mit Blick auf den Ton

Geräusch, Musik, Sprache, Stille - subtil, leise oder laut:  In seiner räumlichen Präsenz schafft der Ton nicht nur eineVerdichtung von Atmosphären und Stimmungen, sondern hat auch die Fähigkeit, das bewegte Bild zu kontrastieren oder zu präzisieren. Er bildet die Akustik, die die Wahrnehmung und Bedeutung des Bildes wesentlich mit bestimmt.
Der Kunstfilmtag 2009 richtet den Blick auf das Verhältnis von Bild und Ton. Sie gehen als ursprünglich autonome Ausdrucksformen für die Dauer des Filmes eine Verbindung ein. Ob synchron, asynchron, parallel oder kontrapunktisch -  die Verknüpfung der beiden Rohstoffe Bild und Ton erzeugt etwas Eigenes, Neues als essentielle Ebene jeder audiovisuellen Arbeit. Sei diese Arbeit dokumentarisch, strukturell, essayistisch, poetisch oder performativ: Der/die  Künstler/In bestimmt den Modus, die Art,  w i e  sie sich Ton und Bild zueinander verhalten.

With a view to the sound

Noise, music, voice, silence - subtle, quiet or loud: in its spacious presence, sound is not just creating a consolidation of ambiences and moods, but also has the ability to form a contrast to the moving picture or to define it. Sound forms the acoustic, which significantly co-determines the perception and relevance of the picture. As originally autonomous forms of expression, for the duration of the film they will enter into an alliance. Whether synchronic, asynchronic, parallel or descant - the marriage of both raw materials, picture and sound, creates something unique, new - as an essential platform of the audio-visual concept.
Whether the work is a documentary, structural, essayistic, poetic or performative: The artist decides on the modus, the style, in which sound and picture coincide.

12:00 Eröffnungsprogramm

13:30 Klänge an Orten

14:30 Visual Music Studies

Prof. Dr. Heike Sperling präsentiert Filme ihrer StudentInnen des IMM,
Institut Fuer Musik und Medien der Robert Schumann Hochschule Duesseldorf

16:00 Räume, Still, Verschachteln

17:00 Der Klang, der Spur, der Fliege

Anja Vormann präsentiert Filme ihrer StudentInnen aus dem Labor
für digitale Illustration und Animation der FH Düsseldorf

18:00 Soziale Notationen

19:30 Erinnern und Berühren

20:30 Rhythmische Resonanzen

21:30 Leiser Lauter Handeln

22:30 In der Gummizelle wird mit Ton gespielt!

"Wir lauschen der Anarchistischen GummiZelle über die Schulter!"
Musikfilme von den 80ern bis heute - eine Auswahl

23:30 Finale